IMAP ist ein Protokoll zum Abrufen und Verwalten von E-Mails auf einem Mailserver. Wenn Sie ein E-Mail-Konto per IMAP einrichten, bleiben Ihre E-Mails in der Regel auf dem Server gespeichert und werden mit Ihren Geräten synchronisiert.
Wie funktioniert IMAP?
Bei IMAP verwaltet Ihr E-Mail-Programm die Nachrichten direkt auf dem Mailserver. Wenn Sie eine E-Mail lesen, verschieben oder löschen, wird diese Änderung normalerweise auch im Webmail und auf anderen verbundenen Geräten angezeigt.
Dadurch können Sie dasselbe Postfach auf mehreren Geräten nutzen, zum Beispiel am Computer, Smartphone oder Tablet.
Welche Vorteile hat IMAP?
- Sie können von mehreren Geräten auf dasselbe Postfach zugreifen.
- Ihre E-Mails bleiben zentral auf dem Mailserver gespeichert.
- Ordner und Nachrichten werden zwischen Webmail und E-Mail-Programmen synchronisiert.
- Änderungen wie Löschen, Verschieben oder Markieren werden auf allen Geräten übernommen.
- Sie benötigen weniger lokalen Speicherplatz auf dem einzelnen Gerät.
Welche Einschränkungen hat IMAP?
- Für den vollständigen Zugriff auf alle E-Mails ist in der Regel eine Internetverbindung erforderlich.
- Wenn das Postfach voll ist, können möglicherweise keine neuen E-Mails mehr zugestellt werden.
- Wenn Sie eine E-Mail löschen, wird sie normalerweise auch auf dem Server und auf anderen Geräten gelöscht.
Was ist der Unterschied zu POP3?
Bei POP3 werden E-Mails meistens vom Server auf ein einzelnes Gerät heruntergeladen. Je nach Einstellung werden sie danach vom Server gelöscht.
Bei IMAP bleiben die E-Mails auf dem Server und werden zwischen den Geräten synchronisiert. Deshalb ist IMAP meist die bessere Wahl, wenn Sie Ihr Postfach im Webmail und auf mehreren Geräten nutzen möchten.
IMAP dient dem Abrufen und Verwalten von E-Mails. Für den Versand von E-Mails wird in E-Mail-Programmen normalerweise SMTP verwendet.