Bei Shared SSL wird ein SSL-Zertifikat eines Webhosting-Anbieters gemeinsam für mehrere Kunden genutzt. Dadurch wird nicht Ihre eigene Domain direkt zertifiziert, sondern eine Domain oder Subdomain des Anbieters.
Wie funktioniert Shared SSL?
Bei Shared SSL stellt der Anbieter ein bestehendes SSL-Zertifikat bereit. Dieses Zertifikat kann für verschlüsselte Verbindungen genutzt werden, ohne dass für jede einzelne Kundendomain ein eigenes Zertifikat eingerichtet wird.
Die Verbindung kann dadurch zwar verschlüsselt sein, die Zertifizierung bezieht sich aber nicht direkt auf Ihre eigene Domain.
Was ist der Unterschied zu einem eigenen SSL-Zertifikat?
Ein eigenes SSL-Zertifikat wird für Ihre eigene Domain ausgestellt. Besucher sehen dadurch, dass die verschlüsselte Verbindung direkt zu Ihrer Domain gehört.
Bei Shared SSL wird dagegen die Domain des Anbieters zertifiziert. Ihre eigene Domain wird dabei nicht eigenständig authentifiziert.
Wann ist Shared SSL nicht geeignet?
Shared SSL ist nicht ideal, wenn Ihre Website professionell unter Ihrer eigenen Domain verschlüsselt erreichbar sein soll. Das gilt besonders für Shops, Formulare, Kundenbereiche oder andere Seiten, auf denen personenbezogene Daten eingegeben werden.